Abschlussjagd, Samstag 12. November

Jagdherrschaft Schleppjagdverein Vogelsberg-Meute e.V.
Schirmherr: Bürgermeister der Gemeinde Brachttal Christoph Stürz
Schleppe: Reinhard Neeb mit Marion Knoche
Master: Hans Nimrichter und Axel Malm
Equipage: Karin Mack, Alexandra Kurzenknabe (Fieldmaster 1.Feld), Viola und Axel Ebbecke (Fieldmaster 2.Feld), Dr. Michael Weiler, Willibald Müller (Master der Taunusmeute)
Pack: 14 Koppeln
Bläser: Rallye Trompes de la Bruyère
Brüche: 52

Kühles, aber trockenes Herbstwetter sorgte bei bedecktem Himmel für sehr gute Jagdbedingungen. Reinhard Neeb hatte mit Arnim und Inge Jandts Hilfe fast alle Sprünge „aufgefrischt“ und neu gebaut.
Schon zum Stelldichein zeigte sich, dass Zuschauer und Reiter besonders zahlreich die ungewohnt guten Bedingungen zur Teilnahme an der Abschlussjagd nutzten. Die guten äußeren Bedingungen, tolle Sprünge, Beagles in Höchstform und die schönen Klänge der noch rechtzeitig eingetroffenen Bläser der „Tessmann-Truppe“ liesen jedes Jagdreiterherz höher schlagen.
Die von Martin Neeb sicher geführten Zuschauer sowie die fleißigen Helfer des Stopps am Weiherhofsee sorgten für einen reibunglosen Ablauf. Lediglich zwei glimpflich ausgegangene Stürze brachten kurze Unruhe, so dass pünktlich um 16 Uhr alle Jagdreiter und Zuschauer sich an Gerolds Halali-Feuer einfanden.
Nach der stimmungsvollen Aufnahme mehrerer Piköre in die Equipage (Equipagemitglied Sandra Foth, Ehrenpiköre Marion Knoche und Axel Ebbecke) folgte die traditionsgemäß ausgelassene Abschlussfeier im Clubraum, die erst nach 2 Uhr ihr Ende fand. MW



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Laubach, 6.November

Veranstalter: RuF Laubach
Jagdherr: Bernd Lorenz
Master: Hans Nimrichter
Schleppe: Viola Ebbecke und Ann-Kathrin Sauer
Equipage: Karin Mack, Alexandra Kurzenknabe, Uwe Bandilla, Dr.Michael Weiler
Pack: 14 1/2 Koppeln
Bläser: Seentaler Jadgdhornbläser
7 Gespanne
Brüche 53

Die diesjährige Laubacher Jagd war geprägt durch perfekte Wetterverhältnisse, hervorragendes Geläuf und eine große Zahl reitender und nicht-reitender Teilnehmer. Auch weit angereiste Gäste aus dem Westerwald erlebten diesen schönen Jagdtag. Sehr gut ausgesuchte Schleppen über Wiesen und Wege am Waldrand wurden durch jagdgerechte Sprünge ergänzt, die besonders breit und fest unter der Regie von Bernd Lorenz entstanden sind. Unsere Hunde präsentierten sich gegen Ende der Saison in Höchstform und waren während der gesamten Jagdstrecke für jeden zu hören. Der Stopp im Laubacher Schlosshof unter der Gastfreundschaft von Karl Georg Graf zu Solms-Laubach ergänzte die schönen Bilder und das Ambiente, das alle Jagdteilnehmer an diesem Tag mit seiner Farbenfroheit im noch stark belaubten Herbstwald genießen konnten. Die große Zahl an Teilnehmern brachte die Helfer zum Ausklang in der Reithalle zwar in Bedrängnis, aber selbst der größte Andrang wurde bravourös gemeistert.
Es war ein Jagdtag wie man ihn sich wünscht und am Ende alle mit großer Zufriedenheit dem nächsten Jahr entgegensehen.MW



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Bebra, Sonntag 30.Oktober

Veranstalter: Reit- und Fahrverein Bebra Waldhessen e.V.
Schleppenleger: Rolf Jung und Dr.Dr. Wolfhard Lindner
Master: Axel Malm und Hans Nimrichter
Equipage: Alexandra Kurzenknabe, Uwe Bandilla, Dr. Michael Weiler und die Equipage der Geiseltal-Beaglemeute mit deren Master Rainer Pistorius
Pack: 15 Koppeln
Brüche: 37
Bläser: Rotenburger Parforcehornbläser

Auch nach 30 Jahren genießen wir die Bebraer Gastfreundschaft und treffen uns im "Garten" der Familie Jung. Die ganze Familie ist langjähriges Mitglied unserer Meute und initiiert immer wieder mit großem Engagement diese Veranstaltung. Dabei können sie auf die fleißigen Helfer des benachbarten Reitvereins zählen. In Zeiten, in denen vereinsorganisierte Jagden immer seltener werden, ist Bebra eine wohltuende Ausnahme. Dem RuFV Bebra Waldhessen gilt daher unserer besonderer Dank für die Aufrechterhaltung dieser Tradition in Bebra.
Leichte Schauer zum Stelldichein schufen beste Vorraussetzungen für das schnell und laut laufende Pack, so dass man bei späterem Sonnenschein ideale Jagdbedingungen vorfand. Der bunte Laubwald auf den sanften Hügeln Waldhessens, sowie die immer wieder zu hörenden Patforcehörner der Rotenburger sorgten für höchsten Jagdgenuß. Der wurde auch durch längere Schrittphasen nicht getrübt. Die Qualität der Jagdsprünge steigerte sich von Schleppe zu Schleppe und fand ihren krönenden Abschluß im letzten Run. Hier hatte Rolf für abwechslungreiche und klobige Waldsprünge gesorgt. Nachdem Halali kamen mehr Reiter und Zuschauer zum Ausklang als erwartet, so dass der hervorragende Leberkäse irgendwann zur Neige ging und gute Improvisation der Veranstalter trotzdem zur Sättigung aller hungrigen Mägen führte. Besonderer Dank gilt auch Rainer Pistorius, der mit einem großen Teil seiner Equipage aus Sachsen-Anhalt angereist war, und sowohl die Equipage verstärkte, als auch zu der vom Veranstalter gewünschten Vergrößerung des Jagdfeldes führte. Ein rundum gelungener Jagdtag, den wir an dieser Örtlichkeit hoffentlich noch oft genießen können. MW




Bilder Bebra 2011

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Zellhausen, Sonntag 23.Oktober

Jagdherrschaft: Frank und Markus Stritzke, Fritz O. Koch und Stefan Siegler
Master: Axel Malm
Schleppe: Frank Stritzke und Alexandra Kurzenknabe
Equipage: Monika Stepper, Karin Mack und Axel Seipel
Pack: 15 Koppeln
Brüche: 15

Wie bereits im Vorjahr folgten wir an einem weiteren goldenen Oktobersonntag der Einladung nach Zellhausen. Die Jagdherren hatten sich besprochen eine rein private Einladungsjagd mit kleinem ausgewähltem Feld zu organisieren. Abwechslungsreiche, teilweise anspruchsvolle Sprünge auf idealem Geläuf bereiteten Reitern und Hunden sicht- und hörbares Jagdvergnügen. Da keine Organisation eines Zuschauerfeldes nötig war, konnten alle neun Schleppen zügig und nur durch einen Bügeltrunk am Hof Deller unterbrochen, durchgeritten werden. Das Halali und der gut besuchte Jagdabend an und in der Jagdhütte von Frank und Nicole sorgten mit reichlich Getränken und kulinarischen Köstlichkeiten von Frank Stritzke und Stefan Siegler für den perfekten Abschluß eines rundum gelungenen Jagdtages. Verena Mahler



Homberg/Efze, Sonntag 16. Oktober

Veranstalter: Reit- und Fahrverein Homberg/Efze
Jagdherr: Klaus Rupp
Master: Hans Nimrichter
Schleppe: Klaus Rupp
Equipage: Alexandra Kurzenknabe, Axel Ebbecke, Uwe bandilla und Bernd Betruschke
Pack: 15 Koppeln
Jagdsignale: Kreisjagdverein Schwalm-Eder
Brüche: 32


Der ungewöhnlich sonnige Herbst setzte sich auch an diesem Wochenende fort. Die Jagdreiter und uns erwartete in Homberg/ Efze strahlender Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen und somit auch bestes Geläuf. Die Strecke war wunderschön angelegt: Viele Hügel mit nahezu gleichen Teilen Wald- und Wiesenabschnitten; abwechslungsreich gestaltet mit langen Geraden und schön zu reitenden Wendungen und Kurven. Lediglich die flexiblen Hindernisse waren etwas unüblich gebaut, gaben sie doch dem ersten streifenden Pferdehuf schon nach, was zu einigen Verzögerungen führte. Der ein oder andere glimpfliche Sturz im Jagdfeld forderte kameradschaftliches und umsichtiges Handeln der Mitreiter, was von jenen mit Bravour gemeistert wurde. Zum Ausgleich der Wartezeit wurde die Jagdstrecke dann von zehn auf elf Schleppen erweitert. Des Masters anfängliche Skepsis darüber, ob gerade unsere Junghunde diese Zusatzbelastung noch mit Passion laufen würden, erwies sich als unbegründet: Trotz des vorherigen hügeligen und anstrengenden Geländes liefen unsere Junghunde Adam, Alf, Asti und Able auch die zusätzliche Schleppe spurtreu und mit hellem Geläut – und das sogar an der Spitze des Packs.
So fand am späten Nachmittag beim verdienten Curee für die Hunde und anschließendem Abendessen für die Reiter ein schöner und außergewöhnlicher Jagdtag sein Ende.Verena Mahler



Jagdherrenjagd Ronneburg, 9. Oktober

Veranstalter:Vogelsberg-Meute e.V.
Jagdkollegium: Ernst von Schwerdtner, Alexandra Kurzenknabe, Viola und Axel Ebbecke, Dr. Dr. Wolfhard Lindner, Willibald Müller, Monika Stepper und Stefan Siegler
Master: Hans Nimrichter
Schleppe: Willibald Müller
Equipage: Alexandra Kurzenknabe, Viola Ebbecke, Bernd Betruschke und Rüdiger Sloban
Pack: 15 1/2 Koppeln
Jagdsignale: Rallye Trompes Moselle-Sarre
Brüche: 45

Die Jagdherren-Jagd auf der Ronneburg, mit ihrem unverwechselbaren Gelände und der einzigartigen Stimmung, gehört zu der Vogelsberg-Meute wie -, nun ja, fast genauso wie die Abschlussjagd in Spielberg. Ehemals mittwochs und mittlerweile Wochenendes stattfindend ist diese Jagd seit Jahrzehnten ein fester Termin in unserem Kalender. Umso erfreulicher ist es, dass sich ein finanzierendes und vor allem organisierendes Jagdkollegium zusammenfand, als Gelder und Veranstalter zum Erhalt dieser Jagd knapp wurden.
Bei dickem Nebel, der bestes Wetter erahnen ließ, und opulentem Frühstück versammelten sich Equipage, Reiter und viele Zuschauer im Burghof. Pünktlich zum Abritt verzog sich der Nebel und schönstes Oktoberwetter begleitete Reiter auf ihren Pferden und Zuschauer auf ihren organisierten Ackerwagen. Die anspruchsvolle, gut aufgeräumte Strecke durch engen Wald und die weite Aue mit ihren fairen Sprüngen und vielen Kurven, bot sowohl Hunden als auch Pferd und Reiter Abwechslung. Die Hunde jagten trotz der Doppelbelastung des Vortags gewohnt spurtreu, schnell und mit hellem Geläut. Besonders unsere Junghunde Adam und Alf überraschten als Junior-Kopfhunde. Auch die Reitfelder boten mit gut trainierten Pferden, versierten Reitern und kontrolliertem Reiten im Feld einen schönen Anblick. Bei soviel reiterlicher Kenntnis war es dann ein wenig überraschend, dass nicht alle Reiter das Curee der Hunde abwarteten, um die Wiese samt Pferd zu verlassen. Nachdem dann auch der letzte Hund versorgt und das sturste Pferd verladen war, traf man sich erneut in der Burg zum gemeinsamen Wildessen. Während Reiter und Zuschauer gesellig an der langen Tafel beisammen saßen und aßen, unterstrichen unsere Bläser diesen Abend mit ihren Fanfaren auf ihre eigene und ganz wunderbare Weise. Der Dank des Vereins, so Dr. Michael Weiler in seiner Ansprache, gilt allen Helfern und Förderern dieser Jagd. Verena Mhler





Gornhausen, 8. Oktober

Veranstalter: Pferdefreunde Gornhausen
Master: Axel Malm
Schleppe: Edgar Stein und Sandra Foth
Equipage: Karin Mack und Uwe Bandilla
Pack: 14,5 Koppeln
Jagdsignale: Trompes de Chasse de la Foret Eifel
Brüche: 29


Da die Wettervorhersage für den Samstag mit Sturm und Regen ehrlich gesagt nicht besonders berauschend klang, waren wir umso erfreuter bei strahlendem Sonnenschein loszufahren und den ganzen Tag hervorragendes Jagdwetter zu erleben. Die Strecke gestaltete sich wie bereits im Vorjahr perfekt: Das Geläuf hervorragend, die Schleppen abwechslungsreich und insgesamt zweiunddreißig Hindernisse, die zwar nicht immer umritten werden konnten, dafür aber ganz wunderbar in die Strecke und das Gelände integriert waren. Für unsere Beagle muss es schlichtweg eine Freude gewesen sein, auf diesen kurvenreichen Schleppen durch den Wald und bisweilen sogar durch Hecken zu jagen. Von den Kopfhunden Tom, Toni und Toby aufs beste geleitet, jagte das ganze Pack überaus schnell, geschlossen, spurtreu und mit hellem Geläut. Nach einer solch spannenden und hervorragend organisierten Jagd war es dann auch nicht verwunderlich beim Curree in ausschließlich glückliche Gesichter zu blicken. Bei anschließendem gemeinsamen Abendessen, bestehend aus Knödeln mit Hackfleischfüllung, einer Sahnesoße und Apfelbrei (so lecker, dass man sich ein ganzes Jahr darauf freuen kann) ließ man diesen Jagdtag gesellig ausklingen. Ein herzliches Dankeschön an das Team um Edgar für die hervorragende Organisation dieses Tages. (Karin Mack und Verena Mahler)



Rembrücken, 2.Oktober

Veranstalter: TV Rembrücken 1895 e.V. Abteilung Pferdesport
Jagdherrencollegium: Christian Pape, Arnold Subtil und Robert Winter
Schirmherrschaft: Landrat Oliver Quilling und Bürgermeister Peter Jakoby
Jagdsignale: Main - Parforce
Equipage Beagle Meute Münsterland:
Master: Jupp Voss
Piköre: Klaus Maxschara, Erwin Höchst, Ruth Höchst und Eva Plitsch
Schleppe: Stefan Siegler und Christian Pape
Equipage Vogelsberg-Meute:
Master: Hans Nimrichter
Piköre: Alexandra Kurzenknabe, Viola Ebbecke und Uwe Bandilla
Koppel : 31 Beagles


Die Münsterländer waren schon am Freitag in ihre hessische *Dependance* in Ebersgöns angereist. Durch Unfall bedingte Ausfälle von Maria Gillissen und Thorsten Witte konnte Master Jupp Voss hier seine Equipage mit Eva Plitsch, Erwin und Ruth Höchst verstärken, denn am Samstag wurde von ihnen in Hofheim schon ihre Traditionsjagd geritten. Beide Meuten verbindet eine sehr lange Freundschaft und es werden zur Blutauffischung auch gegenseitig die Hunde ausgetauscht und gemeinsame Feste gefeiert. Das Sponsoring des Verbandes machte es jetzt möglich, dass beide Meute gemeinsam in Rembrücken jagen
konnten. Erst vor 10 Jahren wurde dort in dem reinen Sportverein die Abteilung Pferdesport, von Kutschenfahrern und Freizeitreitern gegründet. Die Prämisse ist u.a., jedes Jahr eine Schleppjagd auszurichten. Immer noch steigende Reiter- und Zuschauerzahlen beweisen es, dem Abteilungsleiter Arnold Subtil mit seiner Mannschaft ist es bestens gelungen! Eine logistische Meisterleistung: 21 Traktoren mit je 2 Anhängern vollbesetzt mit über 800 Zuschauern entlang der Jagdstrecke und zu den Stopps zu führen. Alles ist so abgestimmt, dass keiner auf den anderen warten muss. Das Jagdkollegium Christian Pape, Arnold Subtil, Robert Winter sind nicht nur zum Repräsentieren da, hier packt jeder an, beim Sprünge bauen und Großzelt aufstellen. Die Schirmherrschaft übernahmen Landrat Oliver Quilling und Bürgermeister Peter
Jakoby. Es ist größte Veranstaltung in der Gemeinde. Robert Kuypers, Geschäftsführer Pferdesportverband Hessen e.V. zog sein Fazit: „Die Unterstützung ist gut angelegt, denn so viele Familien mit Kindern sieht man bei ländlichen Pferdesportveranstaltungen so gut wie nicht mehr.“ Auch Erika Born, Vorstand Verband Hessen-Nassau, war der gleichen Meinung. Sie freut sich auf 2012, denn die 4. Verbandsjagd wird auf ihrem Rosshof in Hofheim ausgerichtet. Nach dem Signal von * Main Parforce Aufbruch zur Jagd * waren 64 Beagles vorden 51 Pferden kaum zu halten. Die 23 km lange Strecke führte über jagdgerechte feste Hindernisse, Gräben und einen Wasserdurchritt. Beide Meuten jagten in Hochform. Man hatte den Eindruck, die Hunde müssten sich gegenseitig beweisen, wer mit hellem Geläut schneller ist.
Beste Stimmung auch auf dem Hänger bei Inge, Arnim Jandt, Maria Gillissen (in Rekonvaleszenz) und ausnahmsweise auch Master Axel Malm VM. Er noch nie eine Jagd vom Hänger aus begleitet, prompt kam er hier zum Einsatz. Bei der dritten Schleppe hatte ein Reiter kein ABS. Er überschoss nach den Schleppenlegern, bog in die falsche Richtung ab und legte so eine neue Spur. Der sportliche Master hatte die brenzliche Situation sofort erkannt. Mit einem Satz und lauter Masterstimme sprang er vom Hänger, die Hunde waren so überrascht, dass sie ihm folgten, bis sie wieder auf der richtige Spur waren Den Applaus der Zuschauer hatte er sich verdient. Nach dem wohl verdienten Curée für die Hunde wurden die Brüche verteilt mit dem extra angefertigten Jagdknopf des Vereins dazu die Jagdknöpfen beider Meuten.
Eine rundherum gelungene Jagd, bis zur späten Stunde gab es im Festzelt zufriedene Gesichter.AJ



Rittershof St. Ingbert, Samstag 24. September 2011

Rittershof St. Ingbert, Samstag 24. September 2011


Veranstalter: Familie Schwamm
Jagdherrschaft: Eugen Schwamm
Master: Axel Malm
Schleppe: Dr. Dr. Lindner
Equipage: Karin Mack, Sandra Foth, Rüdiger Sloban
Pack: 16 Koppeln
Jagdsignale: Rallye Trompes Moselle Sarre
Brüche: 44



Durch das ungewohnt sommerliche Wetter bot sich uns ein traumhaftes Panorama, als wir das Saarland erreichten. Nach gewohnt herzlichem Empfang und großem Hallo folgte dann mit 32 Hunden und 44 Reitern pünktlich der Abritt. Die neun bestens ausgesuchten Schleppen durch viel Wald erfreuten somit bei den recht warmen Temperaturen Reiter, Pferde und Hunde. Gewohnt sprurtreu und mit hellem Geläut weit zu vernehmen, erfreuten sie sowohl Reiter als auch Zuschauer. Ebenso die Bläser, die perfekt positioniert bis weit entfernt zu hören waren. Die gesamte Jagd mit ihren fairen Sprüngen und dem tollen Gelände fand unter allen Beteiligten großen Anklang, was sich bis spät in den Abend fortsetzte. So ließen sich die Bläser spät des Abends noch zu einer Soiree hinreißen, was nur noch von Friedrichs anschließendem bombastischen Feuerwerk übertroffen werden konnte. Und eben weil diese Jagd bei Familie Schwamm eine so freudige Ehrensache ist, war es für Dr. Michael Weiler, Otto Viktor und Rosi selbstverständlich, wenn schon nicht zu Pferd, dann wenigstens „zu Fuß“ diesen Tag im Saarland zu verbringen
. Verena Mahler



Schleppjagd in der Eichenau, Samstag 17. Septembe

Veranstalter: Weidstückerhof
Jagdherrschaft: Willhelm Lang
Master: Axel Malm
Schleppe: Reinhard Neeb
Equipage: Karin Mack, Alexandra Kurzenknabe, Bernd Betruschke
Pack: 17,5 Koppeln
Jagdsignale: Jagdhornbläser Rodenburg-Kassel
Brüche: 32


Gut gelaunt und munter fanden wir uns Samstags mit dreiunddreißig Hunden am Weidstückerhof ein, um nach den üblichen Begrüßungen pünktlich um zwölf Uhr mit drei ansehnlichen Feldern ab zureiten.
Die Strecke über sechsundzwanzig Kilometer bot mit vielen langen Schrittphasen viele Verschnaufpausen, welche redlich zum Kontakte knüpfen genutzt wurden. Lediglich unsere Junghunde hatten zum Saisonauftakt mit den vielen Kilometern zu kämpfen und durften ab dem Stop im Meutebus mitfahren.
Ansonsten gestaltete sich die Strecke hügelig mit zehn mittellangen, geraden Schleppen und sehr fairen Sprüngen, welche von den drei Feldern sehr ordentlich und diszipliniert angeritten wurden. Und auch unsere Hunde bewiesen zum Auftakt der Jagdsaison trotz der ordentlichen Kilometeranzahl gute Kondition und jagten gewohnt spurtreu, mit hellem Geläut und ganzer Passion. Und wenn unsre Hunde fit sind, so sind es Equipage und Equipagepferde auch, eindrucksvoll bewiesen durch Karin Mack und ihre Lotte. Die aus der Hand gerutschte und anschließend um die Pferdebeine gewickelte Peitsche konnte von Karin im vollen Galopp entwirrt und wieder aufgenommen werden, was Lotte nicht im Mindesten beeindruckte oder auch nur dazu veranlasste schneller zu werden.
So fanden wir uns kurz vor 17.00 Uhr wieder vollzählig und ohne Stürze am Weidstückerhof ein, um den Hunden ihr wohlverdientes Curree zu gönnen.Verena Mahler



Jagdwochenende Hauenstein, 10. u. 11. September

Traditionelles Jagdwochenende 10. und 11. September 2011 (Jagdbericht des Clubs Hauenstein)

Zu erst möchten wir allen danken, die in diesem Jahr zu unserem Jagdwochenende gekommen sind! Und einen ganz besonderen Dank geht nochmals an unseren Jagdherren Ludwig Jacob!

Die Jagdreiterei mit all ihrer Tradition verlangt einiges ab. So haben wir es nicht leicht, Nachwuchs zu finden! Im Vorfeld hatten wir schon etwas „Bauchweh“, wieder ein Wochenende mit 2 Jagden durchzuführen. Ob sich der Aufwand lohnt? Kommen genug Reiter? Zuschauer auch, wo ringsum so viele Feste sind?

Aber all die Mühen haben sich gelohnt! Die großen Felder mit 50, 60 Teilnehmern gehören hier bei uns der Vergangenheit an. Es reitet sich im kleineren Feld ja auch viel besser! So sind wir ganz zufrieden mit der Teilnehmerschar, die sich am Samstag und Sonntag auf rund je 25 Reiter und Amazonen belief.

Ja und die hatten sicherlich ihren Spaß, hinter der gut gehenden Vogelsberg-Meute die unterschiedlichen Strecken zu gehen. Am Sonntag ging es wie immer durch die Kahl. Nur ein Pferd wollte partout nicht durch das Wasser; der Reiter musste einen anderen Weg gehen. Aber auch das wurde geschafft! Generell wurde gut geritten und alles verlief bestens – Pferde und Reiter kamen gut zurück! Auch wenn es sehr heiß war und Mensch und Tier ordentlich schwitzen mussten! Ungewöhnlich, dass Anfang September solche sommerliche Temperaturen herrschten. Auch der Spessartwind war eingeschlafen und wehte leider nicht über die weiten Hügel!

Die Main-Parforce begleitete mit ihren Hörnern die Jagd. Am Samstagabend im kleinen Biergarten – es war eine laue Sommernacht, man saß noch lange zusammen - und auch am Sonntagnachmittag hörte man gerne der Gruppe zu.

Es war schön! Wir machen weiter und hoffen, dass auch etliche junge Reiter vom Bazillus Jagdreiten erfasst werden – die „Alten“ bleiben unserem Sport eh immer verbunden!

Horrido – bis zum nächsten Jahr und allen noch eine schöne Jagdsaison!

Sigrun Schmitt


Link zur Homepage des Jagdclubs Hauenstein



Saisoneröffnung und Trainigsschleppen, 3.September

Master: Axel Malm und Hans Nimrichter
Schleppe: Reinhardt Neeb
Pikeure: Karin Mack, Uwe Bandilla, Stefan Ziegler
Pack: 17 Koppeln

Wir staunten nicht schlecht, als sich am Samstag den 3. September vierundzwanzig Reiter bei knapp dreißig Grad zu unserem Saisonauftakt einstellten.
Wie im vergangenen Jahr verzichteten wir auf Ausschreibungen und Werbung, die Hälfte der Strecke, Jagdherrschaft, Bläser und Cupgeld. Stattdessen erbaten wir eine Spende der Reiter für die Hunde; Essen und Trinken gab es dann gratis. Ziel war es einen lockeren Ritt für Einsteiger und unerfahrene Pferde zu bieten, die Scheu vor dem Jagdreiten zu nehmen und eine Strecke zu reiten, die mit normal trainierten Reitern und Pferden zu bewältigen war und niemanden überforderte.
So war es dann auch: Die, von unserem endlich wieder aktiven Reinhard Neeb, gelegten Schleppen wurden spurtreu, sehr schnell und mit hellem Geläut von unseren Beagles angenommen Das Feld folgte der Equipage gesittet und diszipliniert und nahezu alle Reiter trauten sich die drei Sprünge an der Crosstrecke zu. Aus Rücksicht auf Hunde und Pferde wurde bei diesen subtropischen Temperaturen auf eine weitere Schleppe verzichtet und so traf man sich ohne Verluste, Stürze oder Streitigkeiten nach sechs Schleppen wieder am Kennel in Spielberg ein.
Bei gewohnt leckerem Essen, erfrischenden Getränken und sehr schmackhaftem Bier aus Nürnberg saß man anschließend noch zusammen; ließ die Trainigsschleppe Revue passieren, unterhielt sich oder ließ sich durchs Kennel führen und alles erklären.
Unser besonderer Dank gilt Marion Knoche, die uns mit köstlichem fränkischen Bier und Würstchen versorgte.
Wir freuen uns sehr, dass unser kleiner Saisonauftakt auch gerade von jungen Reitern so gut angenommen wurde und vielleicht sieht man sich auf der ein oder anderen leichteren Jagd wieder. (Verena Mahler)



Lehrgang und Trainingsjagd, 21. August

Auf Grund einer großzügigen Aktion der ING DiBa für ehrenamtliche Vereinsarbeit ihrer Mitarbeiter, konnte der Schleppjagdverein Vogelsberg-Meute e.V. durch Norma Mühl einen Scheck im Wert von 1.000 Euro entgegen nehmen.
Von der Spende der ING DiBa wurde erstmalig ein Lehrgang für junge Reiter angeboten und lässt sich in Sachen Jugendförderung, Geländetraining und Hundearbeit als voller Erfolg bezeichnen.
Rund zwanzig Reiter trafen am Wochenende im Kennel der Vogelsberg-Meute ein, um unter fachmännischer Anleitung von Dr. Michael Weiler, Axel Malm, Hans Nimrichter und Bernd Betruschke, die grundlegende Arbeit mit den Beagles zu Fuß und zu Pferd im Gelände kennen zu lernen.
Alle Teilnehmer erhielten eine Lehreinheit im Umgang mit der Hetzpeitsche. Ohne Hunde und Pferde galt es der Peitsche ein lautes Knallen zu entlocken, welches den Hund später nur ermahnen soll, da dieser niemals getroffen werden darf. Eine sehr lustige, aber auch sehr anspruchsvolle und schwierige Aufgabe befanden die Teilnehmer. Danach wurden die Hunde zunächst zu Fuß durchs Gelände begleitet. Hier galt es die Umgebung, die einzelnen Hunde, sowie den Hundeführer (Master) im Blick zu haben und seinen Anweisungen zu folgen; die eigene Position zu halten und die 46 Hunde daran zu hindern sich als Meute aufzulösen.
Die reiterlichen Trainingseinheiten fanden in kleineren Gruppen mit bis zu sechs Reitern auf der Crossstrecke des MSC Wittgenborn statt. Hier konnte das ideale Gelände mit Wällen und Abhängen genutzt werden, um die reiterliche Koordination von Pferd und Reiter zu festigen. Gruppengalopp bergauf und -ab gehörten ebenso dazu wie entfernen von der Gruppe, Paarreiten und springen, was von allen Teilnehmern, auch den jüngsten Teilnehmern (11 Jahre) mit Bravour gemeistert wurde.
Der erste Tag endete mit gemeinsamen Grillen und einem Filmvortrag über die Traditionen, Gebote, Regeln und Freuden des Jagdreitens, ebenso blieb Zeit Fragen zu stellen und sich auszutauschen, was redlich genutzt wurde.
Auf Grund des Wetters begann der Sonntagmorgen recht früh, um der Hitze des Vortages zu entfliehen.
Die Teilnehmer konnten wählen, ob sie vorab eine weitere Trainingseinheit mit Ihren Pferden auf der Crossstrecke nutzen oder alternativ eine Trainingsschleppe hinter Hunden reiten wollten, bevor alle Hunde, Pferde und Reiter zu einer großen Gruppe zusammengeführt wurden.
Während die eine Hälfte sich nun abermals dem Geländetraining ohne Hunde stellte und am Vortag erlerntes vertiefte, begleitete die andere Hälfte der Teilnehmer bereits das Training der Hunde zu Pferd. Als Treffpunkt für beide Gruppen zum gemeinsamen Weiterreiten fungierte die Crossstrecke. Hier zeigte sich, dass alle Teilnehmer ihre Pferde prima eingeschätzt hatten, da das erste Heranführen der Pferde an die Hunde wunderbar funktionierte, was keine Selbstverständlichkeit ist. Bei dem abschließenden gemeinsamen Trainingsritt mit ca. 25 Pferden galt es nun in der recht großen Gruppe das Erlernte umzusetzen, sprich: keinen Hund zu überreiten, den Platz in der Gruppe nicht zu verlassen, keinen zu überholen und das eigene Pferd so unter Kontrolle zu haben, dass kein Dritter gefährdet würde.
Keine leichte Aufgabe, welche aber ausnahmslos von allen Reitern gemeistert wurde.
So bleibt nur noch zu sagen, dass es für uns und die Teilnehmer ein erfolgreiches Wochenende war und dass wir uns sehr freuen würden, den einen oder anderen Reiter auf einer unserer Jagden begrüßen zu dürfen. Termine sind unter www.vogelsberg-meute.de zu finden.
Wir danken der ING DiBa für die großzügige Unterstützung.



 



Hauenstein Heuschleppe, 18. Juni

Heuschleppe – 18. Juni 2011



Veranstalter: Jagdclub Hofgut Hauenstein

Jagdherrschaft: Manfred Heinz

Master: Axel Malm

Schleppe: Karin Mack und Johannes Büttner

Equipage: Axel Ebbecke, Otto Viktor, Dr. Dr. Lindner

Pack: 16 Koppeln

Jagdsignale: Main-Parforce

Brüche: 40

Bus: Hans Nimrichter und Joachim Kolzer





Exakt vierzig Reiter fanden sich am Samstag den 18. Juni zur traditionellen Heuschleppe auf dem Hofgut Hauenstein ein. Pünktlich nach den Ansprachen von Manfred Heinz und Otto Viktor begann der Himmel zu grollen und es galt auf dem ersten Stück einen kurzen aber dennoch heftigen Regenschauer zu ertragen. Ein jedoch somit für unsere Beagle optimales Geläuf, der anschließende Sonnenschein und der hervorragend griffige Boden ließ den Unmut über den kurzen Schauer jedoch schnell vergessen.



Eine teilweise abgewandelte Streckenführen aufgrund noch nicht abgemähter Wiesen, somit vielen Kurven und Wendungen, boten Hunden und Reitern eine abwechslungsreiche Jagd mit bekannten Fixpunkten wie dem „Schiefacker“ oder „Sterzemich“ und der Rast auf dem Johannis-Hof.



Auch das für Hauenstein bekannte anspruchsvolle Gelände mit vielen Bergauf- und Bergab-Schleppen wurde souverän von Hund und Pferd gemeistert.

Die Pferde fit und konditioniert; die Hunde mit hellem Geläut, spursicher, trainiert und schnell; die Reiter umsichtig und passioniert; anschließendes geselliges Beisammensein bei bester Verpflegung – so macht Jagdreiten Spaß. (Verena Mahler)

Nachfolgende Bilder von Sigrun Schmitt



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Wiebadener Pferdenacht, 10.Juni

Seit vielen Jahren zwei Meuten im Blickfeld:
Die Schlosspark-Atmosphäre, mit der ganzen Bandbreite und Faszination,
500 Pferden in 5 Stunden vor über 15.000 Zuschauern. Darunter das traditionelle
Schaubild JAGDREITEN. Initiator der 16. Pferdenacht Ulrich
Schneider, Vorstandsmitglied und Jagdreiter des WRFC, hat stets den Anspruch
jedes Jahr eine Schippe drauf zu legen. „Wir wollen die Augen der
Zuschauer zum Leuchten bringen“, ist die Devise. Zum Jubiläum * 75 Jahre
Pfingstturnier * sollten statt der sonst 60 in diesem Jahr 75 Jagdreiter im
vollen Galopp einreiten. Die Organisation zu diesem Schaubild teilen sich
seit vielen Jahren, linksrheinisch Norbert Banz WRFC und rechtsrheinisch
Arnim Jandt VM. Obwohl es ein hoher Aufwand ist hier zu reiten, denn
nach 15 Minuten ist das ALLES gelaufen, sind die Plätze im Feld begehrt.
Aus mehreren Meuten und Verbänden werden Reiter eingeladen. Feldmaster
Wolfhard Hoffmann, Piköre Karlheinz Hofer, Barbara & Ralf Siegel RM.
Vogelsberg-Meute Master Axel Malm, Piköre Viola u. Axel Ebbecke und
natürlich Vizemaster Otto Victor, der mit 77 Jahren noch einer der aktivsten
Reiter in der Jagdsaison ist. * Er gewann auf diesem Platz vor 55 Jahren die
große M-Vielseitigkeit der hessischen ländlichen Reiter, eine Prüfung mit hohen
Stellenwert * Asbachfoxhounds Master Otto Schütz, Piköre Gisela Schütz,
Daniela Emig und Anja Segschneider. Auf dem Sammelplatz in den
Rheinwiesen merkt man schon die Anspannung, auch bei abgeklärten Reitern.
Für die Equipagen keine leichte Aufgabe, die Packs durch enge und zugeparkte
Strassen nach 1.3 km in den Schlosspark zu führen, ohne dass sich ein Beagle
oder Foxhuond zwischen Autos verdrückt. Nach dem Stück der Parforcehörer
AUFBRUCH ZUR JAGD waren die Hunde kaum zu halten, lauthals nahmen sie
die Schleppe an. Das Geläut der Hunde, verbunden mit dem hohen Tempo der
75 Jagdreiter auf einem Springplatz, löst die Begeisterung aus. Nach dem Curée
wurden im vollem Jagdgalopp noch 3 Ehrenrunden zum Dank an das Publikums,
natürlich ohne Hunde, geritten. Dem lauten und langen Beifall nach eines der
schönsten Bilder des Abends.
Fazit: der erhebliche Aufwand hat sich für das Image der Jagdreiterei gelohnt.
Arnim Jandt





Pferdenacht Wiesbaden

 



Nürnberg, 21. Mai

Veranstalter: Marion Knoche und alle Nürnberger Jagdfreunde

Master: Axel Malm

Schleppe: Karin Mack

Equipage: Viola Ebbecke, Axel Ebbecke,

Pack: 16 Koppeln

Jagdsignale: Jagdhornbläser Fürth-Zirndorf

Brüche: 37

Bus: Hans Nimrichter



Die recht anspruchsvolle Frühjahrsjagd in Nürnberg ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unseres Jagdkalenders und jedes Jahr trotzen wir der Kilometer und fahren gerne dorthin um in abwechslungsreichem Gelände mit vielen Kurven und scharfen Wendungen mit unseren Hunden zu reiten.

So war die Freude, bei optimalem Wetter soviele Reiter beim Stelldichein begrüßen zu dürfen entsprechend hoch und wir starteten mit munteren Beagles und ansehnlichem Reiter-Tross in die Wälder Nürnbergs.

Es ist das Gelände unserer Hunde: Schmale Waldwege, viele Wendungen, Kurven und Richtungswechsel; und nicht zu trockenes Geläuf – und dank Marion Knoche und deren Team auch für Reiter ein anspruchsvoller Hochgenuss: Kein liegender Ast störte den frischen Galopp, kein Stein lag im Weg und die Hindernisse befanden sich in einem tadellosen Zustand. Kurzum: Eine Strecke, so durchdacht und gepflegt, so spannend, fair und abwechslungsreich wie man sie sich immer wünscht. Ein herzliches Dankeschön von uns - und unsere Hunde dankten auf ihre Weise mit hellem Geläut, schnellen Runs und der gewohnten Spurtreue.

So fand an Theos Geburtstag bei wunderbar sonnigem Wetter

So fand man sich am Nachmittag nach einer schönen Jagd wieder am Springplatz ein, wurde sich einig darüber, dass das wunderbar sonnige Wetter ja kein Zufall sein könne, immerhin sei Theos Geburtstag, versorgte Hund und Pferd, traf sich zum gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse und ließ bei exzellenter Verpflegung den Tag zufrieden ausklingen.(Verena Mahler)





Oberzissen, 7. Mai

Veranstalter / Jagdherrschaft: Martina Adams

Master: Hans Nimrichter, Axel Malm

Huntsman: Barbara Siegel (Rheinlandmeute)

Pack: 21 Koppeln (4 Koppeln d. Rheinlandmeute)

Piköre: Otto VictorJochen (VM) Schlesies, Bettina Zipp,
Dorothea Wahl, Fr.v.d.Marwitz (alle Rheinlandmeute)

Schleppenbegleitung: Ralf Siegel, Birgit Betist

Brüche: 71

Bläsercorps: Sonneurs de la Foret Eifel

Bei sonnigem Wetter und etwas staubigem Geläuf fanden sich immerhin 70 Jagdreiter ein, um die "Frühjahrsschleppe", die mit ihren 20 Sprüngen bis zu 1 Meter und 8 Schleppen eher die Anforderungen einer Herbstjagd hatte, zu absolvieren. Trotzdem schienen Reiter, Pferde und Hunde nicht überfordert. Das gemeinsame Vogelberg/Rheinlandpack hatte sogar Luft genug einem die Schleppe kreuzenden westerngerittenem Pferd zu folgen und den Equipagen eine Verschnaufpause zu gönnen.
Zufriedene Gesichter nach der Jagd am gewohnt üppig, köstlichen Buffet zeigten, dass die Veranstalter wieder einmal alles richtig gemacht haben. MW




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